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Der Weg zur standesamtlichen Trauung

Nun ist es also soweit! Sie wollen heiraten!

Sie haben sich entschieden, offiziell einen gemeinsamen Lebensweg zu gehen. Am Anfang steht die Anmeldung zur Eheschließung, zu der Sie Ihre persönlichen Unterlagen zur Prüfung vorlegen müssen. Da jede Lebenssituation grundverschieden ist, werden Sie hierfür von uns individuell beraten. Welche Unterlagen Sie speziell benötigen, erfragen Sie bitte direkt bei uns im Standesamt. Wir stehen Ihnen mit fachkundigen Auskünften zur Seite.

Grundsätzlich sollen beide künftigen Ehepartner zur Anmeldung erscheinen. Ist einer von Ihnen beiden verhindert, kann der andere den Partner mit einer schriftlichen Vollmacht vertreten.

Zuständig für die Anmeldung zur Eheschließung ist das Standesamt, in dessen Bezirk einer der Verlobten mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet ist. Bestehen mehrere Wohnsitze, so hat man entsprechende Wahlmöglichkeiten.

Gleichwohl können Sie in Ihrem Wunschstandesamt Ihre Ehe schließen, auch wenn Sie nicht im entsprechenden Bezirk gemeldet sind. Voraussetzung dafür ist, dass Sie die Eheschließung beim zuständigen Standesamt Ihres Wohnortes anmelden.

Die Trauräume

Wenn Sie in Elze heiraten möchten, besteht die Möglichkeit im traditionellen Trauzimmer im Rathaus oder im Elzer Heimatmuseum, also in der „guten alten Stube“, die Ehe zu schließen. Sollten Sie sich allerdings in einem größeren Rahmen mit 30 und mehr Personen das Ja-Wort geben wollen, können Sie hierfür gerne unseren großen Sitzungssaal in Anspruch nehmen.

Das Trauzimmer & Sitzungssaal:
Das Trauzimmer ist eher klassisch/modern eingerichtet und bietet Platz für ca. 25 Personen. Der Sitzungssaal hat Platz für 30 und mehr Personen. Der Zugang zu beiden Räumen ist barrierefrei.
Unser Trauzimmer und der große Sitzungssaal sind 2013 renoviert worden.

Das Heimatmuseum:
Außergewöhnliche Anlässe benötigen einen individuellen Rahmen. Hier haben Sie die Möglichkeit in einem besonderen Ambiente die Ehe zu schließen: Sie tauchen ein in die Welt von Großmutter und Großvater. Sie treten in deren »gute alte Stube« und haben anschließend die Möglichkeit auf dem idyllisch-romantischen Vorplatz der alten Mühle mit Ihren Gästen auf Ihre Eheschließung anzustoßen. „Platz ist in der kleinsten Hütte“, hier sind Sitzplätze für ca. 20 Personen vorhanden.

In beiden Räumlichkeiten (Trauzimmer und Heimatmuseum) können Stühle und Hocker zugestellt werden.

Für das Heimatmuseum und den großen Sitzungssaal fällt eine Raummiete in Höhe von 50,00 Euro für Ihre Eheschließung an.

Der Garten am Heimatmuseum:
Seit Mai 2018 können Sie sich auch unter freiem Himmel im idyllischen Garten am Heimatmuseum das Ja-Wort zu geben. Ob nun im kleinen Kreis oder in etwas größerer Gesellschaft ... der liebevoll dekorierte Außenbereich bietet rund 20 bis 25 Sitzplätze.
Und sollte das Wetter tatsächlich kein Einsehen zeigen, wird die Trauung selbstverständlich in das Museum verlegt. Für die Nutzung des Museumgartens fällt ein zusätzliche Gebühr von 150,00 Euro an.

Die eigentliche Trauung

Es reicht, wenn Sie sich mit Ihren Gästen pünktlich zu Ihrer Trauung am jeweiligen Trauort einfinden. Die eigentliche Zeremonie dauert ca. zwanzig Minuten, in der Sie gerne auch die Ringe tauschen können. Dies ist aber keine Pflicht.

Für jede Trauung gibt es Ihren ganz persönlichen Rahmen. Egal ob Sie sich nur schlicht im kleinen Kreis trauen lassen möchten oder aber sehr festlich und im Brautkleid heiraten wollen … nichts steht Ihrem Wunsch im Wege. Trauen Sie sich!

Gerne können Sie sich in eigenen Worten Ihr Eheversprechen geben oder „Ihr Lied“ abspielen. Gedichte, besondere Texte, kleine Überraschungen, von Ihnen oder von Ihren Gästen vorgetragen, sorgen für eine feierliche Stimmung und können die Eheschließung so zu Ihrem besonderen Moment abrunden.

Sollten Sie sonst noch weitere Fragen, Anregungen oder eigene Blumen- bzw. Dekorationswünsche rund um Ihre Eheschließung haben, sprechen Sie uns an, Ihre Standesbeamten lassen Ihnen den Raum, um aus der Zeremonie Ihre ganz persönliche Erinnerung zu machen.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Trauzeugen…
In der Regel werden die Brautpaare von Trauzeugen begleitet, allerdings ist die Anwesenheit rechtlich nicht mehr erforderlich. Seit Jahren ist die ursprüngliche Aufgabe überholt und es ist heute eher ein symbolischer Akt und ein Freundschaftsbeweis. Braut und Bräutigam bestimmen eine Person, die in diesem wichtigen Augenblick ganz nah bei Ihnen sein soll. Fühlen Sie sich also geehrt, wenn Sie als Trauzeuge auserwählt wurden.

Trautermine…
Trautermine können bis zu einem Jahr im Voraus vorgemerkt werden. Die offizielle Anmeldung kann allerdings frühestens sechs Monate vor der Eheschließung erfolgen. Erst dann ist der Trautermin verbindlich. Allerdings ist auch eine kurzfristige Terminvereinbarung möglich.

Trauungen können zu den Öffnungszeiten der Stadt Elze erfolgen. Da das Bürgerbüro und das Standesamt an jedem ersten Samstag im Monat von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet haben, ist auch eine Samstagstrauung in dieser Zeit möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch persönliche Wunschtermine abgesprochen werden. Zu beachten ist jedoch, dass außerhalb der Öffnungszeiten eine Gebühr von 80,00€ anfällt.

Filmen und Fotografieren…
Fragen Sie bitte Ihren Standesbeamten/Ihre Standesbeamtin, ob er bzw. sie dies gestattet.

Handys…
Denken Sie bitte daran, vor dem Betreten des Trausaals Ihr Mobiltelefon lautlos oder besser noch ganz auszuschalten.

Reis und Konfetti…
Bitte verzichten Sie auf das Werfen von Reis oder Konfetti. Besonders bei Regen, können sich dadurch leicht Unfälle ereignen. Und gerade auf dem gepflasterten Vorplatz am Heimatmuseum ist das Reinigen schwierig.

Anstoßen…
Im Anschluss an Ihre Trauung können Sie gern mit Ihren Gästen mit einem Sekt anstoßen. Im Trauzimmer im Rathaus können für kleinere Gesellschaften, nach vorheriger Absprache, Sektgläser bereitgestellt werden.
Am Heimatmuseum sind die Gläser für einen Sektempfang selbst mitzubringen.

"Liebesschlösser"
Sie hängen an großen und kleinen Brücken der Städte dieser Welt. Jeder kennt sie, viele Verliebte und Brautpaare nutzen sie und verewigen sich gern mit diesem Brauch der Liebesschlösser. Diese Idee ist vom Team des Heimatmuseums nun aufgegriffen worden: Seit 15.01.2018 gibt es für Brautpaare des Heimatmuseums die Möglichkeit, ihren besonderen Tag der Eheschließung mit einem Liebesschloß festzuhalten. Jedes Brautpaar kann in Zukunft an dem eigens dafür installierten Zaunelement im Außenbereich des Heimatmuseums ein mitgebrachtes Liebesschloß anbringen, um ihren Tag auf einzigartige Weise festzuhalten.

Bitte beachten Sie, dass die Schlösser nur an den dafür vorgesehenen Zaun angebracht werden dürfen.

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