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Foto 1: Gruppendorferneuerung Sorsum, Wittenburg und Wülfingen
© © Stadt Elze
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Foto 2: Zukunftswerkstatt zur Gruppendorferneuerung Sorsum, Wittenburg und Wülfingen
© © Stadt Elze
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Foto 3: Zukunftswerkstatt zur Gruppendorferneuerung Sorsum, Wittenburg und Wülfingen
© © Stadt Elze

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Foto 4: Zukunftswerkstatt zur Gruppendorferneuerung Sorsum, Wittenburg und Wülfingen
© © Stadt Elze
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Foto 5: Zukunftswerkstatt zur Gruppendorferneuerung Sorsum, Wittenburg und Wülfingen
© © Stadt Elze





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Was bedeutet Dorferneuerung ?

Die Dorferneuerung in Niedersachsen wird durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung gesteuert. Die Förderung der Dorferneuerung ist Teil der Strukturpolitik des Landes für die ländlich geprägten Bereiche. Die Förderung soll das jeweilige Dorf in seiner regionalen Identität und baulich kulturellen Eigenart nachhaltig stärken.

Die Ortsteile Wülfingen, Sorsum und Wittenburg wurden im Mai 2010 in das Niedersächsische Dorferneuerungsprogramm (Gruppendorferneuerung) aufgenommen. Übergeordnetes Ziel dabei ist es, unter Beteiligung der Bürger, im Rahmen der Dorfentwicklungsplanung das kulturelle Erbe der drei Dörfer zu bewahren, die Dorfgemeinschaft zu festigen, den Kontakt der Orte untereinander zu fördern, den Wohnwert zu verbessern und Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern bzw. möglichst neu zu schaffen, also insgesamt zu einer positiven Entwicklung in den Ortsteilen beizutragen. Gleichzeitig soll die Eigeninitiative der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt und gefördert werden. Auf der Grundlage des Dorferneuerungsplans, werden öffentliche und private Maßnahmen mit Fördermitteln unterstützt.

Was kann gefördert werden ?

Gefördert werden öffentliche und private Maßnahmen. Was gefördert wird, regelt die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE).

Zu den Privatmaßnahmen zählen z.B.

• Maßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung ortsbildprägender Gebäude
• Erhaltung und Gestaltung von Hof- und Freiflächen an (ehemals) land- und forstwirtschaftlich genutzten ortsbildprägenden Gebäuden
• Anpassung landwirtschaftlicher Bausubstanz einschließlich Hofräumen und Nebengebäuden an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und    Arbeitens (Modernisierung und Instandsetzung)
• Umnutzung leerstehender land- und forstwirtschaftlicher Gebäude für Wohn-, Arbeits-Fremdenverkehrs-, Freizeit-, öffentliche oder gemeinschaftliche Zwecke.

Eigenleistungen sind nicht förderfähig, es können aber Materialkosten geltend gemacht werden.

Wie hoch ist die Förderung ?


Bei Privatmaßnahmen (Landwirte zählen dazu) können bis zu 30 % der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Da eine Mindestfördersumme von 2.500 € (= 30 %) gilt, müssen die Gesamtinvestitionen mindestens 8.333 € (= 100 %) betragen. Um diese Summe zu erreichen, können ggf. mehrere Maßnahmen in einem Antrag zusammengefasst werden. Pro Objekt können maximal 25.000 € (einschl. MwSt.) gewährt werden. Bei Umnutzungsmaßnahmen von Landwirten sind bis zu 75.000 € Zuschuss pro Objekt möglich. Gibt es mehrere Gebäude auf einem Hof, können diese Summen in weiteren Anträgen erneut ausgeschöpft werden.

Den verbleibenden Anteil (= 70 %) muss der Antragsteller selbst finanzieren. Da die Förderung erst nach Abschluss und Prüfung der Maßnahme ausgezahlt wird, muss der Antragsteller zunächst die komplette Summe vorfinanzieren. Bei öffentlichen Maßnahmen gelten andere Förderkonditionen (Mindestfördersumme, Höchstgrenzen) als bei den Privatmaßnahmen. So ist z.B. die Mehrwertsteuer nicht förderfähig.

Was muss ich dafür tun ?

Die öffentlichen Projekte wurden durch den Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Gemeinde erarbeitet. Alle Maßnahmen müssen im Dorferneuerungsplan enthalten sein, da sie sonst nicht gefördert werden können.

Private Maßnahmen müssen sich aus dem Dorferneuerungsplan ableiten lassen. Wenn Sie eine der oben genannten Maßnahmen fördern lassen wollen, wenden Sie sich an die Gemeinde. Sie erhalten dann eine für Sie kostenfreie Beratung beim Dorfplaner, dem so genannten Umsetzungsbeauftragten. Im Gespräch vor Ort wird geprüft, ob und wie ihre geplante Maßnahme förderfähig ist. Über die Gemeinde können Sie dann einen Förderantrag stellen, der genaue Angaben zur Maßnahme (u.a. Pläne, Kostenvoranschläge) enthalten muss.

Dann wird über die Vergabe der bei der LGLN zur Verfügung stehenden Mittel entschieden. Sind alle Förderkriterien erfüllt, erhalten Sie einen Bewilligungsbescheid, der die Zuschusshöhe und den Umsetzungszeitraum enthält. Ist das Vorhaben abgeschlossen, müssen Sie die entstandenen Kosten im Verwendungsnachweis belegen, den Sie bei der LGLN Hannover einreichen müssen. Nach der abschließenden Vor-Ort-Kontrolle werden die Mittel ausgezahlt.


Vor Erhalt des Bewilligungsbescheides bzw. dessen Rechtskraft darf mit der Maßnahme nicht begonnen werden (als Maßnahmebeginn zählt z.B. auch die Auftragsvergabe an einen Handwerksbetrieb oder der Materialkauf). Mögliche Auflagen im Bescheid sind zu beachten, da ein Nichtbeachten sich förderschädlich auswirkt.